Kleinkinderkrippe

Die Grundlage, auf der unsere Arbeit in der Kleinkinderkrippe aufbaut, ist das Wissen darüber, dass  junge Kinder insbesondere Fürsorge und liebevolle Zuwendung brauchen. Neben der Montessori-Pädagogik orientieren wir uns außerdem an den Grundsätzen von Emmi Pikler.

Die alltäglichen Arbeiten mit den Kindern, wie Wickeln, zur Toilette gehen, Anziehen, die auch körperliche Berührung als Grundlage haben, werden achtsam, liebevoll und ohne Zeitdruck ausgeführt. Jedes Kind ist unterschiedlich und jedes Kind braucht seine Zeit: Zeit zum Verabschieden, Zeit zum Ankommen, Zeit mit dem Erwachsenen, Zeit mit anderen Kindern, Zeit zum An- und Ausziehen, Zeit um sich zu entscheiden. Auf die individuellen Bedürfnisse versuchen wir nach besten Kräften einzugehen.

Die Kinder sollen die Möglichkeit bekommen, Konflikte im Großen und Ganzen selbst auszutragen und es sollen alle Beteiligten die Chance erhalten, miteinander zurechtzukommen. Wir sehen dabei unsere Rolle als Begleitung und Unterstützung.

Angebote und pädagogische Schwerpunkte:
Die Angebote des Tages sind alle vorhandenen Spielmaterialien (Steckspiele, Puzzles, Bausteine, Autos, Puppen, Montessori-Materialien, Bewegungsmaterialien …), aber wir bringen auch immer wieder neue anlass- und themenbezogene Akzente ein.
Außerdem bieten wir den Kindern unterschiedliche aufbauende Aktivitäten an, wie Bewegungsspiele, Lieder, Fingerspiele, Geschichten, Bastelarbeiten und vieles mehr. Diese Angebote sind freie Angebote, jedes Kind wählt aus, was es annehmen möchte und wobei es sich einbringen möchte.
Der Morgenkreis, der von der gruppenleitenden Kindergarten- und Musikpädagogin geleitet wird, ist das tägliche gemeinsame Angebot, wo alle Kinder und Betreuerinnen zusammenkommen.
Unsere Native Speakerin verbringt jeden Mittwoch mit den Kindern in der Kleinkinderkrippe.